Presse-Mitteilungen aus Cloppenburg

16. September 2014

Aus Viehmarkt wird ein Fest der Kulturen

Viele Neuerungen für Mariä Geburtsmarkt


Mehr als200 illustre Gäste nahmen am Empfang teil. Er fand diesmal schon samstags statt montags statt. Dort wurden verdiente Bürger mit der Ehrenamtskarte geehrt.

Cloppenburg (ah) .„In diesem Jahr haben wir den Empfang anlässlich des Mariä-Geburtsmarkt es auf die Höhe der Zeitgebracht“, begrüßte Cloppenburgs Bürgermeister, Dr. Wolfgang Wiese, in der Münsterlandhalle über 200 Gäste aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Unternehmen. „Exklusivität und Förmlichkeit sind nicht mehr zeitgemäß“, begründete Dr. Wiese die Verlegung des Empfangs von Montag auf den Samstag, wo jetzt auf große Worte und geschwungene Reden verzichtet werde.
In den letzten Jahren habe es eine Vielzahl an Veränderungen, die aus dem einstigen Vieh- und Handelsmarkt immer mehr einen Jahrmarkt machten, gegeben, sagte Wiese. Behalten habe der Markt zwar seine Rolle als Unterhaltungsmagnet, der als Insel der Wohlgerüche und Hochgeschwindigkeiten ein Ort der Ausgelassenheit sei. Trotzdem seien Veränderungen nötig. um aus dem althergebrachten einen modernen Markt zu machen. Der Sonntag während des Mariä-Geburtsmarktes wird im kommenden Jahr als Kinder- und Familientag geplant. Dazu wird ein spezielles Kinderprogramm in der Münsterlandhalle vorbereitet. „Wir wollen aus einem Markt, wo Handel und Vieh nur noch eine ungeordnete Rolle spielten, einen Markt der Kulturen machen und mit allen in Cloppenburg lebenden Kulturen gemeinsam feiern. Das wollen wir heute zeigen und schon einmal üben“, kündigte Moderatorin Nurgül Gülcan-Atam ein buntes Programm mit Bollywoodtänzen und türkischem Tanz an.


18 Cloppenburger Bürgerinnen und Bürger wurden Für ihr besonderes Bürgerschaftliches Engagement mit der Ehrenamtskarte der Stadt Cloppenburg ausgezeichnet. Um dieses Ehrenamt zu würdigen und öffentlich anzuerkennen, wurde 2012 durch das Land Niedersachsen die Ehrenamtskarte als sichtbares Zeichen der Anerkennung installiert. Zusammen mit der Bürgerstiftung Cloppenburg bedankte sich Bürgermeister Dr. Wolfgang Wiese im Namen der Stadt für einen wichtigen Beitrag für das Gemeinwohl, den Zusammenhalt in der Gesellschaft und für ein lebenswertes Umfeld. Die Stadt Cloppenburg sei sich des Wertes einer aktiven Bürgergesellschaft bewusst und erkenne das positive Wirken der ehrenamtlich Tätigen an. „Ohne sie wäre unsere Gesellschaft, wäre das Leben in Cloppenburg kaum vorstellbar. Kommunen wären ohne Ehren- amt gar nicht denkbar“, sagte Dr. Wiese und betonte, dass durch die Arbeit der Ehrenamtlichen mehr Angebote und damit verbundene Lebensqualität für die Bevölkerung geschaffen würde. „Ich weiß, dass viele ehrenamtlich Tätigen ihr Handeln für selbstverständlich halten. Aktiv zu werden setze voraus, nicht nur an sich, sondern über den eigenen Tellerrand hinaus zu denken. Und wer das tut, verdient Respekt und Anerkennung.“ Gerade in Zeiten knapper Kassen der Kommunen wird die Arbeit der Ehrenamtlichen, die unentgeltlich ihre Freizeit opfern, um für andere da zu sein, als eine wertvolle Unterstützung angesehen. Die Träger der Ehrenamtskarten, die drei Jahre gültig sind, erhalten Vergünstigungen bei dem Besuch Städtischer Einrichtungen und Veranstaltungen. Jeder, der mindestens 18 Jahre alt und seit drei Jahren ehrenamtlich tätig ist sowie mindestens fünf Stunden pro Woche bzw. 250 Stunden im Jahr freiwillige, gemeinwohlorientierte Arbeit leiste, kann die Ehrenamtskarte mit einem entsprechenden Formular beantragen.

Mit der Ehrenamtskarte der Stadt Cloppenburg ausgezeichnet wurden:
Mouna Bakkari (begleitet, berät und betreut Migranten und ist aktiv in der interkulturellen Beratung und in der Sprachvermittlung.
Johannes Benz (engagiert sich in der Messdienerarbeit in St. Andreas)
Margret Bruns (unterstützt Migranten bei der Wohnungssuche und Hilfe im Alltagsleben,ist Integrationsiotse, tätig im Krankenhausdienst und Vorsitzende der Cloppenburger Landfrauen
Margret Feldmann-Korinth (tätig in der Kontaktstelle für psychisch Kranke im Haus Bethanien) Yuzhen Feng (Mitarbeiterin im SKF-Laden) Christine Hamman (engagiert sich im Service-Bereich im Haus Bethanien)
Avtar Johannes (betreut Migranten und ist seit sieben Jahren aktiv tätig im Besuchsdienst im Altenheim) Dr. Irmtraud Kannen (seit 2004 Vorsitzende im Vorstand des Deutschen Kinderschutzbundes, Kreisverband Cloppenburg)
Dirk Paetow (Gestaltung von Flyern und deren Verteilung für den BV Cloppenburg) Pirouz Rezazadeh (tätig für den Integrationslotsendienst in Cloppenburg, Löningen und Friesoythe)
Ursula Schlieben (tätig im Cafe&Dienst im Haus Bethanien, außerdem Tierschutzberaterin für den Deutschen Tierschutzbund) Irene Schnaase (hilft Migranten beim Übersetzen von Formularen und Ausfüllen von Anträgen und Begleitung bei Arzt- besuchen. Aktiv tätig in der kulturellen Begleitung, Beratung und Sprachvermittlung) Morna Toepler (leitet seit vier Jahren die St-Josef-Seniorengruppe) Horst Weyand (erledigt seit vier Jahren den Einkauf für das Haus Bethanien) Thorsten Willenborg (tätig im Beirat für Menschen mit Behinderung.und aktiv im Service-Bereich des Cafs im Haus Bethanien und Cura Vitalis. Nicht anwesend waren Beate Gasthaus (tätig im Service-Bereich Caf bei der Kontaktstelle im Haus Bethanien) Vivien Grünberg (engagiert sich bei den Messdienern St. Andreas und hilft bei Zeltlagern, Nachtwanderungen und Tagesfahrten, leitet seit einigen Jahren auch Gruppenstunden) Dr. Karin Klaushenke (Vorsitzende des Kirchenchores St.Augustinus, Schriftführerin beim Förderverein des Museumsdorfes, Deutsch-Französische Jumelage).


BERICHT:
Münsterländische Tageszeitung


BILD: oben
Dank
für ihr Engagement: Bürgermeister Dr. Wolfgang Wiese (Links) und Heiner Kuper (rechts) von der Bürgerstiftung zeichneten Cloppenburger kompetente und engagierte Bürgerinnen und Bürger mit der Ehrenamtskarte der Stadt Cloppenburg aus. Fotos (3): Heidkamp


BILD: links
Hin zum Markt der Kulturen: Türkischer Tanz und farbige Kleider symbolisierten die Veränderungen des Mariä Geburtsmarktes.


BILD: rechts
Ein Novum: Erstmals am Samstag statt wie üblich am Montag gab es in der Münsterlandhalte den offiziellen Empfang.

Neugierig geworden?

Weitere Informationen unter:

Alexander Rolfes
info@buergerstiftung-clp.de

 

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