Presse-Mitteilungen aus Cloppenburg

07. Oktober 2013

Offener Bücherschrank — Neues Angebot für Bürger

LITERATUR Innovatives Modellprojekt steigert Attraktivität der Cloppenburger Fußgängerzone


Die Bürgerstiftung sorgt für die Umsetzung der Idee Moormanns. Etliche der beim Start enthaltenen 450 Bände stammen aus Spenden der Einwohner.

CLOPPENBURG/THI - Offiziell in Betrieb genommen haben mit Initiatorin Rita Moormann, Dr. Aloys Klaus als Vorsitzender der Bürgerstiftung, und Cloppenburgs stellvertretender Bürgermeister Hermann Schröer (CDU) am Sonnabendvormittag den offenen Bücherschrank (die nwz berichtete) in der Fußgängerzone der Soestestadt. Das von dem Kölner Architekten Hans-Jürgen Greve entwickelte Objekt wurde aus Cor-Ten-Stahl und Acrylglas gefertigt, und hat seinen Standplatz beim Eberborgbrunnen gefunden.

„Wir sind stolz ‚ dass wir diesen ersten offenen Bücherschrank in Cloppenburg haben‘, betonte Klaus in seinem Grußwort anlässlich der Feierstunde. Drei Jahre wartete die Ideengeberin Moormann, die das Vorbild in Münster entdeckt hatte, auf die Realisierung, nachdem sie die Stadt Cloppenburg auf das Projekt zur Veränderung der Fußgängerzone aufmerksam gemacht hatte.

8000 Euro Spenden

Die Idee aufgegriffen und umgesetzt hatte die Bürgerstiftung. Die 8000 Euro Anschaffungskosten kamen durch Spenden zusammen. Von Spendern stammen auch etliche der 450 enthaltenen Bücher.


Ab sofort ist die Bevölkerung eingeladen, jederzeit Bücher aus dem Schrank zu nehmen sie zu lesen, und nach Gebrauch wieder zurück zu stellen. Eine weitere Nutzungsvariante ist die dauerhafte Entnahme eines Buchs, das dann aber durch ein neues Buch ersetzt wird.
Die Betreuung, Wartung und Pflege des Bücherschranks übernimmt die Ehrenamtsagentur. mit ihren Kräften.

Schröer lobte das Engagement der Bürgerstiftung für das Vorhaben: „So entwickelt sich unsere Stadt weiter. Ich wünsche mir, dass entsprechend behutsam mit dem Bücherschrank umgegangen wird.“

Einladung an Nutzer

Dr. Christian Lüken von der Ehrenamtsagentur stimmte mit einem Gedicht von Eugen Roth auf die Nutzung des neuen Angebots ein. Zudem sang er, quasi als Einstimmung, das Lied „Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett.“


BILD:
Rita Moormann, Dr. Aloys Klaus und Hermann Schroer (von links) gaben den offiziellen Startschuss für die Nutzung des
offenen Bücherschranks.

TOTO UND BERICHT:
Theo Hinrichs

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Weitere Informationen unter:

Alexander Rolfes
info@buergerstiftung-clp.de

 

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