Presse-Mitteilungen aus Cloppenburg

07. Oktober 2013

Zum Schmökern in die Innenstadt

Erster Offener Bücherschrank aufgestellt


Das Prinzip ist simpel: Wer ein Buch haben möchte, muss ein anderes hineinstellen. So bleibt stets genügend Lesefutter im
Schrank. Den Cloppenburgern gefällt die Idee.


Cloppenburg (ah). „Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett“: Dr. Christian Lüken stimmte den einst von Bill Ramsey gesungenen Klassiker an, der bei der Eröffnung des ersten Offenen Bücherschranks in Cloppenburg Pate stand.
Und viele interessierte Bürgerinnen und Bürger sangen zur Freude des 1. Vorsitzenden der Cloppenburger Bürgerstiftung, Dr. Aloys Klaus, mit.

„Wir sind stolz, dass wir den ersten Offenen Bücherschrank in Cloppenburg haben“, freute Dr. Klaus sich über den großen Zuspruch. Das System erläuterte die Cloppenburger Ideengeberin Rita Moormann.
Unter dem Motto „geben - nehmen - tauschen - teilen“ können sich Lesefans ab sofort ein Buch aus dem mit verschiedenartiger Literatur gefüllten Bücherschrank herausnehmen, es mit nach Hause nehmen, lesen und anschließend wieder in den Schrank stellen.
„Wenn jemand ein Buch behalten möchte, kann er dafür ein anderes Buch wieder einstellen. Somit wird der Bücherschrank immer gut gefüllt sein‘ erklärt Rita Moormann.
Auch an Ort und Stelle können die Leseratten auf einer Bank gemütlich schmökern.


ZITAT:
„Ich wünsche mir einen behutsamen Umgang mit dem Schrank und seinem Inhalt.“
Hermann Schroer, stellv. Bürgermeister


Es war Liebe auf den ersten Blick. Er hat sofort mein Herz gewonnen‘ erinnerte sich die Mitarbeiterin der Ehrenamtsagentur an ihre erste Begegnung mit einem Offenen Bücherschrank in Münster.
Und sie schaffte es, die Mitglieder der Bürgerstiftung zu überzeugen. Statt mit Steuern ist die Bürgerstiftung stolz darauf, dass der Schrank ausschließlich aus Spendenmitteln finanziert werden konnte.
Stand Cloppenburgs stellvertretender Bürgermeister Hermann Schroer im Vorfeld der Einrichtung noch sehr kritisch gegenüber, hatte sich seine Haltung bei der öffentlichen Vorstellung grundlegend geändert.
„Das sind die richtigen Aktivitäten und wichtigen Beiträge, damit sich unsere Stadt entsprechend weiterentwickelt‘ sagte Schroer und sprach von einem „anschaulichen Blickfang“.
Er wünscht sich einen behutsamen Umgang mit Schrank und Inhalt.

Der vom Kölner Architekten Hans-Jürgen Greve aus Cor-Ten-Stahl und Acrylglas gefertigte Bücherschrank steht am Eingang der Fußgängerzone an der Oberen Lange Straße in unmittelbarer Nähe des Eberborgbrunnens.


BILD:
Groß war die Neugier bei der Vorstellung des Offenen Bücherschranks in der Fußgängerzone.


FOTO:
ah


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Weitere Informationen unter:

Alexander Rolfes
info@buergerstiftung-clp.de

 

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